Nach der guten und souveränen Vortellung am Samstagmorgen galt die ganze Konzentration erstmal der Regeneration. Vor allem die ledierte Achillessehne machte Lucas ja in den vergangenen Wochen schwer zu schaffen. Also Auslaufen, Physio und Ausruhen war das Programm am Samstag nach dem Vorlauf. Abends noch eine satte Portion Pasta und der Tag war gelaufen.
Der Sonntag zeigte dann leider mit Dauerregen und kühlen Temperaturen kein so strahlendes Bild mehr wie der Samstag. Bis zur Ankunft im Stadion um 11:30 Uhr war es aber glücklicherweise wenigstens wieder trocken.
Der Endlauf war in diesem Jahr nicht mit 12 sondern mit 15 Leuten größer besetzt. Es machten sich auch alle 15 Läufer auf in das Rennen um die drei Medaillen. Von Beginn an war es ein richtiger Endlauf um eine Meisterschaft. Niemand wollte für ein schnelles Tempo sorgen und so wurde es eng und von Beginn an geschoben, gedrängelt und geschubst. Gleich mehrere Stürze waren zu beobachten. Lucas hielt sich immer geschickt im mittleren Teil des Feldes auf. Leider konnte er aber als es auf die letzte Runde ging der harten Tempoverschärfung an der Spitze nicht folgen und musste sich auf den letzten 400 m mit dem Kampf um die Plätze zufrieden geben. So erreichte er in der Zeit von 4:03,44 min den zehnten Platz.
Schade, dass ihn die Probleme mit der Achillessehne im Vorfeld so im Training behindert haben. Ansonsten wäre sicherlich, vor allem bei diesem Rennverlauf, eine Platzierung unter den TOP 5 drin gewesen.
Bilder (Vorlauf)


